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MAI 18
IM 70.3 St. Pölten

8. Platz in St.Pölten

Es war alles angerichtet für einen Top Wettkampf. Das Training der letzten Wochen ließ mich jedenfalls mit Vorfreude auf das Rennen blicken und Faris hat mich nicht nur körperlich, sondern auch mental fit gemacht. Dazu war neben Ingo, die halbe Familie an der Strecke, um mich nach vorn zu treiben. Das Schwimmen beim 70.3 St.Pölten ist nicht nur wegen der zwei Seen besonders, sondern auch durch den Start mit Startsprung von einem Steg.

Schon kurz darauf im Gerangel um die besten Plätze hat mich ein sehr unsportlicher „Kollege“ zuerst am Fuß zurück gezogen, um mich dann an Schulter und Kopf unter Wasser zu drücken. Das ging alles so schnell, doch sowas passiert sicher nicht ausversehen. Nachdem dann noch einer drüber geschwommen ist, war ich am Ende des Feldes und natürlich auch etwas hektisch. Nach 400 m hab ich dann den späteren Sieger überholt und war allein im Niemandsland. Obwohl die Schwimmform recht gut ist, ist es natürlich unmöglich für mich Zeit auf die große Gruppe um Florian Angert, Micha Realert usw. gut zu machen.
Die Motivation ist dann zwischendurch auch kurz mal in den Keller gegangen und so bin ich mit knapp 3! Minuten auf die Spitzengruppe aus dem Wasser gestiegen. 
Nach 10 km auf der Autobahn kam dann der beim Schwimmen Überholte wieder vorbei. Allerdings nicht deutlich schneller. Ich bin dann im grünen Bereich weiter gefahren und hab zumindest auf die große Gruppe keine Zeit verloren. Mit einer der schnellsten Radzeiten auf dem anspruchsvollen Kurs bin ich im Nachhinein ganz zufrieden.

Beim Laufen erging es mir ähnlich wie in Marbella . Ich konnte den 3:40 min/km-Schritt trotz der einsetzenden Hitze durchziehen und auf Platz 8 finishen.

Nun geht es nach ein paar Tagen der Regeneration in meinen letzten intensiven Trainingsblock. Im Hinblick auf meinen Saisonhöhepunkt in vier Wochen beim Ironman Nizza bin ich guter Dinge.

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