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AUG 13
Kona Pro Ranking Planung 2014

Saisonplanung und das Kona Pro Ranking (KPR)

Manchmal vermisse ich die Zeiten, in denen ich mich als Agegrouper ein Jahr vor einem Ironman anmelden musste. Denn dann war klar wo die Reise hin geht. Man konnte langfristig planen.

Ein überarbeitetes KPR System für 2014

Jetzt als Profi ist alles – positiv ausgedrückt -  sehr viel spannender, doch man ist eben auch abhängig von dem, was die anderen tun. So wie jetzt, als die Punktevergabe beim KPR kurzfristig verändert wurde. Es bleibt vieles gleich. Wie beispielsweise, dass die Punktbesten 50 Männer (35 Frauen) für Hawaii qualifiziert sind, oder auch, dass man fünf Ironman bzw. Ironman 70.3 in die Wertung bringen kann. Doch was sich geändert hat sind die Wertigkeiten der Ironman-Rennen. Es gibt keine „ganz kleinen“ Ironmans mehr und die Abstufung der Platzierungspunkte ist auch sehr verändert worden. http://www.ironman.com/triathlon-news/articles/2013/07/adjustment-to-2014-world-championship-ranking-systems-announced.aspx#axzz2aH8AmspF

Damit wurde die Planung für 2014 kurzfristig über den Haufen geworfen - wie geht’s also weiter?

Das “ Zwischenjahr“ ist nun bald vorbei  und ab 1. September fängt die Ironman-Saison 2014 an. Mein Ziel ist es erneut, mich für den Ironman Hawaii zu qualifizieren. Die Punktekonten der weltweit etwa 600 männlichen Profis, die es wieder probieren werden, sind genullt und jeder wird irgendwie versuchen möglichst viele Punkte „abzustauben“. Einige gehen mit der „hau-drauf-Variante“ los, wollen also möglichst viele Ironman-Wettkämpfe bestreiten. Andere sind so selbstsicher, dass sie es mit sehr wenigen Starts schaffen wollen.

3 bis 4  Langdistanzen pro Saison – mehr sollten es vorerst nicht sein

Wie es körperlich funktioniert innerhalb von nur wenigen Wochen mehrere Ironmans (Langdistanzen) zu bewältigen kann ich für mich nicht nachvollziehen. Denn wenn ich mich auf so ein sportliches Highlight vorbereitete, möchte ich auch an meine Grenzen gehen, also alles raus holen.  Andererseits bin ich noch nicht so von mir überzeugt, um zu sagen, ich gewinne im September und im April einen Ironman und bereite mich in Ruhe auf Hawaii im Oktober vor. Es muss also ein Weg irgendwo dazwischen sein.

Das KPR immer im Blick

Zu meiner Hawaii-Saison 2012 habe ich mich verbessert, dass muss ich auch, denn wie gesagt wurden die Punkteabstufungen stark verändert. So würde mir beispielsweise ein 9. Platz beim Ironman Cozumel (wie 2011) derzeit nur noch 230 Punkte einbringen. Vorher waren es noch 880 Punkte.

Ursprünglich hatte ich den neuen Ironman in Lake Tahoe (USA) am 22. September als Saisoneinstand ausgewählt. Ein sehr interessantes Rennen, denn es findet auf einer Höhe von 2.000m statt. Das bedeutet natürlich auch, dass ich mich speziell dafür vorbereiten wollte, bzw. das auch schon teilweise getan habe. Eine Woche Training in der Höhenkammer, hat da schon so einiges abverlangt. Das Einschlafen nach den Einheiten war überhaupt kein Problem. J

 

 

Eine Langdistanz in 2000 m Höhe – ich wollte es probieren

 

Wir hatten lange überlegt, da ja ein Rennen in dieser Höhe einmalig ist und auch auf Grund dieser Höhe ein gewisses Risiko birgt. Wie reagiert der Körper generell auf diese veränderte Situation und wie lässt es sich im Wettkampf umsetzen? Da es ein IM mit 2000 Punkten ist, sollte es also die weite Reise sein.

Da dieser Ironman nun nach der neuen Punkte-Regelung genauso „Wertvoll“ ist wie der Ironman Wales, habe ich mich entschieden erneut in Wales an den Start zu gehen. So erspare ich mir eine Menge logistischen Aufwand und vor allem auch Kosten und das Beste ist meine kleine Familie kann mit dabei sein. J

Punkte sind wichtiger als Preisgelder

Wales ist zwar nur mit einem Drittel an Preisgeld gesetzt, aber meine wirtschaftliche Planung läuft ohnehin generell ohne mögliche Platzierungsprämien. Ein Preisgeld in den USA beispielsweise mit einem dritten Platz – bedeutet 5.000,00 US Dollar. Kling erstmal viel. Nach Abzug der US Steuer und der Umrechnung in Euro sind es dann noch ca 2.600,00 € die Dir überwiesen werden. Und wie gesagt, so ein Platz ist nicht planbar. Sicher sind jedoch der Aufwand für die Reise und den längeren Aufenthalt vor Ort. Da bist Du locker mit 3.000,00 € incl. Mietwagen und so dabei. In Tenby haben wir jetzt ein schönes Haus gemietet, die Familie und auch ein Sponsor sowie meine Bruder Patrick und Ingo werden als Supporter wieder alles geben.   

Nach dem Zwischenjahr – jetzt brenne ich für die neue Saison

Mein Ziel muss es sein, nicht schlechter als 2011 abzuschneiden. Da hatte ich es in meinem ersten Profi Rennen auf Platz 5 geschafft.  Mal sehen was die Konkurrenz dazu sagt. Wie es aus sieht werde ich dann noch in diesem Jahr (natürlich mit ordentlichem Abstand) einen weiteren Ironman bestreiten. Dazu dann in Kürze mehr!

 

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