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JUL 12
Pleiten, Pech und Zuversicht

Der Ironman Frankfurt lief leider nicht wie geplant (Bericht auf triathlon.de). Kurzfristig und zum Ausnutzen meiner sehr guten Form reiste ich zwei Wochen nach Frankfurt zum Ironman 70.3 Antwerpen.  Mit Platz sechs in einem guten Profifeld war ich sehr zufrieden, auch wenn zu Platz drei „nur“ eine Minute gefehlt hat. Auch dazu habe ich auf triathlon.de einen Bericht geschrieben. Hier noch ein paar Bilder (Danke an Jörg Schüler von www.sportsnaps.de/).

Direkt am nächsten Tag stieg ich wieder in das Training ein. Es lief perfekt und auch die langen/harten Einheiten bei 35 Grad „gingen gut von der Hand“.
Sechs Tage nach Antwerpen und mit ordentlichen Wochenkilometern in den Beinen stand ich schon wieder an der Startlinie.
Dieses Mal bei der Regionalliga in Havelberg. Bei meinen bisherigen Starts in der Regionalliga konnte ich mich immer durchsetzen, doch es geht nicht um die Einzel-, sondern um die Teamwertung. Nichts desto trotz wollte ich auch dieses Mal als erster die Ziellinie erreichen. Auf der leicht verlängerten olympischen Distanz (1,5 km/44 km/10,5 km) wartete starke Konkurrenz auf uns. Fast jedes der 19 Teams bietet starke Athleten. Unser Team war mit André, Nico, Stefan, Basti und mir so aufgestellt, dass das Treppchen und auch die Verteidigung unserer Saisonführung möglich sein sollte.
Die Schwimmstrecke in der Havel ist mal was anderes. Klar die Wasserqualität ist nicht die Beste, aber das Umrunden einer Insel verbunden mit den Strömungsverhältnissen machte mir schon im letzten Jahr viel Spaß. Leider durften wir nicht mit Neo schwimmen. Dennoch konnte ich mich am Ende der ersten großen Gruppe aus dem Wasser retten. An dieser Stelle noch mal einen großen DANK an  Schwimmtrainer Jan Frobart!
Nun ging es auf die zwei Mal zu fahrende 22 km lange Wendepunktstrecke. Nach ein paar Kilometern konnte ich mich zusammen mit André an die Spitze setzen. Bis zur Wende schlossen dann die vorher bereits überholten Florian Seifert, Lars-Erik Fricke und Conrad Kebelmann wieder auf. Auf dem Rückweg wurde taktiert. Zu Beginn der zweiten Runde konnte ich mich dann doch noch lösen und bis zum Wechsel etwa 1 Minute herausfahren. Auf der ersten der drei Laufrunden fand ich keinen richtigen Schritt und fühlte mich auch nicht gut. Auch die Füße (von Antwerpen noch nicht ganz verheilt) schmerzten nun richtig…Dann auf der zweiten Runde lief es plötzlich wie von selbst und das Tempo stimmte auch. Nach 1:56 h konnte ich das Ziel als Erster erreichen. André wurde siebter, Basti neunter, Stefan 14. und Nico 35. Dies bedeutete Platz eins in der Mannschaftswertung!
Nun stecke ich weiter voll im Training und es fühlt sich nach wie vor super an. Es scheint so als müsse ich demnächst doch noch mal bei einer Langdistanz starten...Mal sehen wo es mich hin verschlägt ;-)
 
Ergebnisse Antwerpen: sport.be.msn.com/antwerpironman/2012/eng/uitslag/

Ergebnisse Havelberg: ergebnisse.havelberg-triathlon.de

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