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JUN 11
2. Platz in Ferropolis

Nach einem vielversprechenden Einsatz in der Regionalliga beim Wettkampf in Schneeberg war klar, dass die Formkurve nach oben zeigt. Schon sechs Tage später stand ich an der Startlinie in Ferropolis. Neben mir bei diesem wirklich klasse organisierten Event „nur“ etwa 200 weitere Einzelkämpfer. Da es aber um ordentliches Preisgeld ging, hatten sich auch sehr gute Athleten eingefunden. Darunter auch die Team TBB Athleten Per Bittner und Christian Nitschke (7. Platz Ironman Lanzarote) und die mir aus der Regionalliga bekannten Markus Liebelt (Team „Die kessen Sachsen“) und Christian Hoffmann (LTC Berlin / TV Dresden). Das Schwimmen erfolgte in einem sehr sauberen und optimal temperierten See. Dazu war auch noch der Neoprenanzug erlaubt, also ideal um schnell zu schwimmen. Vom Start kam ich super weg und konnte etwa 200m gut vorn mithalten bevor mir so richtig die Arme „platzten“. Das Tempo der ersten vier Athleten konnte ich nicht mehr mitgehen und musste mich etwa 500m im Wasserschatten von Markus Liebelt „ausruhen“. Danach gings wieder und das Wassergefühl stimmte auch, so dass ich die Verfolgung wieder aufnehmen konnte. Nach ziemlich genau 28 Minuten entstieg ich als 5. zusammen mit Markus Liebelt aus dem Wasser (werden also paar Meter mehr gewesen sein). Der Abstand auf Per Bittner betrug 2:20 Minuten und war damit absolut im Rahmen geblieben. Trotz eines guten Wechsels (Zweitschnellster von allen) verlor ich nochmal 30 Sekunden auf Per.
 
Auf dem Rad war ich mir sicher bald die Erstplatzierten einzuholen. Dies gelang mir teilweise auch sehr gut und bereits nach 20 Km war ich auf Position Zwei. Die Radstrecke ist fast komplett flach (etwa 70 Hm je 30 Km-Runde), aber sehr windanfällig. Dort wo Rückenwind gewesen wäre, war der Wald im Weg und bei Gegenwind gabs keinen schützenden Wald mehr. Nach der ersten Runde wagte ich einen Blick auf den Tacho: 31 Km und deutlich über 43 Km/h im Durchschnitt, doch leider hatte ich gerade mal 10 Sekunden auf Per aufgeholt. Dann etwa 10 Km später zog mir sehr stark der Rücken und ich bin aus dem Rhythmus gekommen. Die Schmerzen wurden zwar schlimmer, aber zum Glück kam Markus Liebelt vorbei und ich konnte sein Tempo gut mitgehen. Der Abstand nach vorn wurde jedoch immer größer und betrug zum Ende der 93 Km 5:30 Minuten. Markus und ich hatten damit immer noch einen ziemlich glatten 42iger Schnitt. Per muss also ein Wahnsinnstempo gefahren sein. Auch wenn einige Stimmen vor Ort meinten, dass Führungsauto wäre sehr knapp vorneweg gefahren, muss man trotzdem erst mal einen 43iger Schnitt bei nicht einfachen Verhältnissen durchdrücken (ich selbst kann es nicht bestätigen, da ich es nicht gesehen hab...). Der Halbmarathon wurde auf vier Wendepunkt-Runden aufgeteilt. Die erste Runde nutzte ich um mich von Markus Liebelt abzusetzen und zu sehen was Per machte. Per zeigte aber auch hier seine derzeitige Superform und kam schon sehr zeitig und „locker“ entgegen.

Zu Markus konnte ich zügig Meter um Meter gut machen und Christian Nitschke hatte auch gut 5:30 Minuten Rückstand. So lief ich den Halbmarathon kontrolliert in 1:19 h und sicherte mir den zweiten Platz. Das Laufen hat richtig Spaß gemacht und zeigt mir, dass die harten Laufeinheiten der letzten Monate ihre Früchte tragen.







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